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... med. Herbert Lewrenz, Hamburger Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Arbeitsmediziner und Mitglied des ADAC-Arztekollegiums, empfindet das Gebläse im Auto »schon von der ganzen Konzeption her als ein bißchen paradox: Gerade dann, wenn man die Frischluft am dringendsten braucht - nämlich im Stadtverkehr, in der Kolonnenfahrt, und wenn es warm wird ist die Luft, die man ansaugt, am schlechtesten. Auf der Landstraße, wenn man ohnehin den Fahrtwinddruck hat, da kann man aufs Gebläse verzichten.« Trotzdem hält der Hamburger Arbeitsmediziner übertriebene Angst vor der Luft, die aus dem Gebläse kommt, für unbegründet (wenn sie nicht gerade in schlecht belüfteten Unterführungen angesaugt wird). Professor Dr. Lewrenz: »Die CO-Werte, also die Mengen des Kohlenmonoxids, sind im Wageninneren sehr niedrig. Das haben wiederholte Messungen ergeben. Die Abgase des eigenen Wagens können schon mal gar nicht in den Innenraum dringen, das ist technisch so angelegt.« Und die des Vordermannes im Stau? »Das hängt natürlich von der Verkehrslage ab und davon, wo sich die Ansaugöffnungen fürs Gebläse am eigenen Wagen befinden.« Beim japanischen Mazda 1000 (der mittlerweile nicht mehr gebaut wird) waren diese Ansaugöffnungen dort, wo sie keinesfalls sein sollten: am Kühlergrill, genau neben den Scheinwerfern, genau dort, wo andere Autos ...