Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... In ihrer schnellebigen Art nehmen sich die japanischen Automobil-Hersteller offenbar nicht einmal die Zeit, Erfolge so lange wie möglich auszukosten. Mazda ist hierfür ein schö nes Beispiel. Die Mittelklasse- Limousine 626 war nicht nur das erste Auto aus Fernost, das bei auto motor und sport einen Vergleichstest gegen renom mierte europäische Konkurren ten gewann (siehe Heft 21 und 22/1987), sondern gehörte auch stets zu den meistgekauften Importwagen. Trotzdem fand es Mazda an der Zeit, das Erfolgsrezept nach gut vier Jahren wieder zu ändern. Warum? „Weil speziell die Käufer der Mittelklasse an spruchsvoller geworden sind“, erklärt Mazda-Sprecher Mi chael Dithmer den Kurswech sel, „und weil sich natürlich auch die Konkurrenz weiter entwickelt hat.“ Da ist etwas Wahres dran: Gerade in den letzten Jahren haben sich die Grenzen zwischen den Klassen immer mehr verwischt, vor al lem die Autos der Kompakt klasse sind erwachsener gewor den - man denke nur an den Golf, den es jetzt sogar mit Sechszylindermotor gibt. Deshalb tritt Mazda nun die Flucht nach vorn an. In Deutschland sollen dieses Jahr 42 000 Exemplare vom neuen 626 verkauft werden, also noch mehr als vom Golf-Konkurren- Die gute Hand lichkeitgehört zu den Stärken des neuen 626 ten 323, obwohl die neue Maz da-Limousine nicht nur größer und stärker, sondern auch viel teurer ...