Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Massara aus der Zeit vor einem Vierteljahrhundert, als im Rennsport noch nicht alles reglementiert war und die Startgelder individuell, je nach dem «Marktwert» der einzelnen Fahrer, beim vorhergehenden Rennen ausgehandelt wurden. Der Berner Bauunternehmer Marcel Massara war von 1951 bis 1954 Rennleiter des auf der Brerrigarten-Rundstrecke ausgetragenen Grossen Preises der Schweiz in Bern. Von 1947 bis 1950 war das spätere Mitglied der Nationalen Sportkommission selbst aktiv gewesen, auf einem MG Magnette mit Kompressor, auf einem Delahaye- Tourenwagen sowie auf dem deutschen Veritas-Monoposto der Formel 2. Uebrigens hatte Marcel Massara 1948 auch zu den Gründungsmitgliedern des SAR gezählt. " Unser Gespräch mit dem einstigen Grand-Prix-Boss drehte sich um die damaligen Startgelder sowie um die allgemeinen finanziellen Belange des Berner Grossanlasses. «Grundsätzlich», meint Marcel Massara, «wurden die Startgelder individuell mit einem Fahrer oder mit einem Teamchef ausgehandelt. Es gab keine fixe Preisskala wie heute, sondern als Veranstalter musste man das gewisse Feeling für den .Marktwert' einer Marke oder eines Piloten haben. In der ersten Hälfte der fünfziger Jahre zahlte man für einen erfolgreicheren Fahrer zwischen 3000 und 5000 Franken, die drei Hauptstars kassierten rund das Doppelte. Für ein 22 Wagen starkes Startfeld gab es eine totale ...