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... aber noch andere Posten: in erster Linie die Kosten für das Fertigungs material — wozu auch Zulie ferungen aus dem eigenen Hause gehören können —, die Werkzeugkosten und die Fer tigungsgemeinkosten (etwa für Qualitätskontrollen oder für Heizung und Beleuchtung der Werkshallen). Fertigungs löhne, Fertigungsgemeinko sten und Werkzeugkosten sind dabei in gewisser Weise gegeneinander austauschbar: Man kann am einen sparen, indem man beim anderen zu legt. üblicherweise stecken in den Fertigungskosten für ein Auto rund 60 Prozent Mate rialund Werkzeugkosten, 30 bis 35 Prozent Gemeinkosten und — wie gesagt — rund 6 Prozent Fertigungslöhne. In der Gewinnund Verlustrech nung des Autoherstellers, die seinen Aktionären jedes Jahr vorgelegt wird, findet man diese Zahlen — nun freilich nicht als produktbezogene Kosten, sondern als unterneh mensbezogene Aufwendun gen — wieder: Hier macht der Materialaufwand meist zwi schen 50 und 60 Prozent der sogenannten Gesamtleistung (Umsatzerlöse einschließlich Veränderungen der Läger an Fertigund Halbfertigwaren) aus, der Personalaufwand, der ja zu einem großen Teil Ge meinkosten (etwa für Verwal tung und Vertrieb) darstellt, zwischen 20 und 25 Prozent. Die Höhe des Materialkosten anteils hängt dabei von der Produktionstiefe ab, also da von, ob der Autohersteller in starkem Maße auf Zulieferun gen ...