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... und dem Handel eine Sonderstellung in dem sonst in der Union gültigen und rigide verteidigten freien Warenverkehr eingeräumt. Automobilund Verbraucherverbände haben schon bei der letzten Modifizierung der GVO im Jahre 2002 vor allzu optimistischen Erwartungen auf einen florierenden und billigeren Automarkt gewarnt. So wurden die Fahrzeuge nicht, wie von Brüssel aus versprochen, 10 bis 15 1/2 billiger. Die Kunden akzeptierten auch nicht die mögliche Trennung der Autohäuser vonden Werkstätten. Sie pochten vielmehr darauf, dass der Händler auch künftig die Wartung des Wagens übernimmt. Das bestätigte eine in Brüssel von demfranzösischen Autohersteller Renault bekannt gemachte Umfrage, laut der 96 % der Kunden ein enges Hersteller-Händler-Systemschätzen.und 83% in der Wartung des Fahrzeugs bei einemMarkenhändler eine zusätzliche Garantie sehen GVO missbraucht Den Autoherstellern wird von den einschlägigen Verbänden vorgeworfen, die GVO zu einem gigantischen Ausleseprozess missbraucht zu haben. Die Hersteller setzten die Standards für den Luxus der Ausstellungsräume so hoch, dass kleine und mittelgrosse Betriebe nicht mithalten konnten. Es sei denn, sie waren bereit, sich waghalsig zu verschulden -und bekamen schliesslich dennoch den «blauen Brief» vom Produzenten. Empfänger waren vorzugsweise jene Händler, die durch Renitenz gegenüber ...