Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... in Richtung Ost-West verläuft. Dass deshalb dieses Megaprojekt kaum je rentabel wird, dafür braucht es keine Sehergaben. Und gerade heute, da sich die gesamten Bundesschulden auf 120 Mia Franken belaufen, muss die Wirtschaftlichkeit den Vorrang vor kantonalen und regionalen Sonderinteressen haben. Kommt dann noch hinzu, dass der schlitzohrig auf später verschobene Ausbau der Neat-Zufahrtsstrecken weitere Kosten in Milliardenhöhe verursacht, die auchbezahlt werden wollen. FÜR EIN NEIN spricht im weiteren die vorgesehene Finanzierung, welche die Las! einseitig auf dieStrasse verteilt, obschon immer wieder betont wird, dass die beabsichtigten Infrastrukturprojekte im Interesse des ganzen Landes seien. Die Tatsache,dass 25 % der Neat-Gesamtkosten von jährlich rund 250 Mio Franken aus der Treibstoffzollkasse stammen, führt mit Sicherheit zu einer Erhöhung des Benzinpreises. Dies deshalb, weil die Unterhaltsarbeiten für die teilweise schon 30 Jahre alten Nationalstrassen immer mehr Geld verschlingen, das wegen anderweitiger Inanspruchnahme für die Belange der Strassen dann nicht mehr vorhanden ist. SCHLIESSLICH ist die Behauptung, ein Scheitern der Vorlage an der Urne würde umgehend ein Scheitern der bilateralen Verhandlungen mit der EU zur Folge haben, in dieser absoluten Form unhaltbar. Zwar nennt das Landverkehrsabkommen zwischen der EU und der Schweiz die ...