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... f. Wieder hat der Krieg ein schweres Opfer in unseren Reihen gefordert! Mit tiefer Trauer mußten wir die Nachricht von dem Heldentode unseres lieben Mitgliedes, des Herrn Oberleutnant Immelmann, vernehmen. Sein Flugzeug, das ihn so oft siegessicher und stolz zu einem an Nerven und Mut die höchsten Ansprüche stellenden Luftkampf in das Wolkenmeer entführte, kehrte mit gebrochenen Fittichen heim und geleitete diesmal seinen Herrn und Meister in das Meer der Ewigkeit. Die rauhe Hand des Todes entriß uns Deutschen einen Held von uns, seinen Freunden, einen lieben Menschen und guten Kameraden. Ein jeder Deutscher weiß, was wir an Immelmann verlieren. Seine kühnen Fliegertaten sind unauslöschlich mit der Geschichte des Deutschen Weltkrieges verknüpft. Es erübrigt sich daher, seine Verdienste im Einzelnen hier anzuführen. Wir möchten hier nur von ihm als Menschen und Kameraden sprechen. Immelmann gehörte dem A. D. A. C. seit 1912 als Mitglied an. Er war, wie die meisten Anhänger des Motorsportes, zunächst eifriger Motorradfahrer und ging dann 1913 zu den Wagenfahrern über. Als stud. ing. der Technischen Hochschule zu Dresden betrieb er den Motorsport auch technisch gründlich und arbeitete praktisch im Motorwesen vom 1. Januar 1913 bis 31. Juli 1913 in einer größeren Dresdener Automobilwerkstatt. Er erwarb die Führerscheine I, lila und Illb. Seinen ...