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... über P h i 1 i p p e v i 11 e — Bö n e Tunis Nach dem alten Karthago fuhren wir selbstverständlich auch. Große Enttäuschung auf der ganzen Linie. Viel Steine gab's, aber knum zwei aufeinander. Dabei brannte die Sonne erbarmungslos. Ein Blick vom Hannibal-Hügel fern und nah über das blausmaragdene Karthagermeer entschädigt reichlich. — Und nicht zu vergessen: Auf toten Puniern wächst ein Wein „Vin blanc de Carthago", besser als der algerische, und das will was heißen. Leider sind auch hier unsere Tage gezählt und nur allzu bald verlassen wir mit unserem Chrysler an Bord der ,.Cita di Trieste" den Hafen von Tunis, l'eber den Reeling gebeugt, sehen wir die afrikanische Küste im Morgendunst verschwinden. In P a 1 e r m o gehen wir auf einige Stunden an Land, da wir erst am nächsten Tag in Neapel den Dampfer verlassen wollen. IV 20097 steht wieder startbereit zu weiteren großen Leistungen. Unser Urlaub neigt sich dem Ende zu. Tagestouren von ca. 400 km sind vorgesehen. Ueber Rom—Florenz—Pisa, die Apenninen—Bologna—Triest—Bozen, den Jaufenpaß — Brenner — Innsbruck geht's heimwärts. Irgendwo in der Nähe von München mache ich die 250. und letzte Aufnahme. Diesmal gilt sie wieder unserem Chrysler. Knapp «V000 km haben wir zurückgelegt, ohne daß auch nur ein Teil dieser komplizierten Maschine versagt hätte. Ein wohlverdientes ...