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... Ärzte. Sie taten es sehr gründ lich, etwa anderthalb Stunden lang, und man hatte dabei den Eindruck: sie wollen bei Barth gern etwas finden. Aber sie fanden nichts, was gegen eine Teilnahme am Rennen gesprochen hätte. Schließlich machten sie die übliche Knie-Reflexprobe, schlugen mit einem Gummihammer ganz martialisch drauf, und natürlich zuckte das Bein daraufhin stark. Daraufhin erklärten sie: übernervöse Reflexe, der Mann darf nicht starten. Diese Erklärung wurde uns mündlich zwei Stunden nach Trai ningsbeginn schriftlich am Vorabend des Rennens um 22 Uhr mitgeteilt. Ich enthalte mich jeden Kommentars. In diesem einzigen Trainingslauf war Wolfgang von Trips in bestechender Manier die schnellste Zeit gefahren und hatte die 33,9 km in 22:23 zurückgelegt, womit er den alten Streckenrekord, den Maglioli vor zwei Jahren mit einem 3 Liter-Ferrari gefahren hatte, bereits um 13 Sekunden unterbot. Daetwyler mit dem 2 Liter-Maserati-Werkswagen, der von uns neben den schnellen Borgwardwagen stets als der schärfste Kon kurrent betrachtet wurde, kam nur bis auf 22:46; Hans Herrmann erreichte 23:23; bei Cabiancas Borgward ging im Trainingslauf die Hinterachse kaputt; der Barthsche Porsche, den nun der Italiener Munaron fuhr(Munaron war bei der diesjährigen Mille Miglia Sieger der 2 Liter-Klasse auf Ferrari), kam auch nicht oben an, weil auch bei ...