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... von Fiat Auto Österreich. no Bruchlandung statt Salonbesuch Mein Freund Albert, Grossgaragist in den Fünfzigerjahren, hochgeschätzterMarkenvertreter in der Automobilbranche, Sunny-Boy auf allen Parketten, entschied sich, den Autosalon in Genf nicht per Auto oder mit dem Zug, sondern - gediegen - mit dem Flugzeug zu besuchen. Natürlich hatte er im Verborgenen Angst, war es doch sein allererster Flug inseinem Leben. Nach gelungenem Start der «Caravelle» der Swissair räkelt sich Albert genüsslich in seinem Sitz. Sein Sitznachbar ist ein sportlicher junger Mann mit Reisetasche, seinen Angaben zufolge Flugzeugmechaniker bei der Swissair. Erbefindet sich auf einem Wochenend- Tripp an die Cöte. Nach dem Überflugder Stadt Lausanne bemerkt er nebenbei «Er sott dänn öppe d’Redli uselah», er wisse das ganz genau, schliesslich sei erFachmann. Die Schweissperlen auf Alberts Stirne sind unübersehbar, das Fahrgestell bleibt drin. Aus dem Bordlautsprecher ertönt die Durchsage: «Bitte anschnallen, wir haben ein Problem, bitte Anweisungen genau befolgen.» Schuhe ausziehen, Kopfkissen auf die Knie, Rumpfbeuge nach vorn usw., das Horrorszenario für jeden Flugpassagier. Der junge Vielflieger bleibt gelassenund bemerkt zu Albert: «Sie müend kä Schiss ha, ich käne de Cäptain, dä chadas» Notlanden natürlich - und schon krachts, rumpelts und zischt es rundum, der Höllenritt hat ...