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... vor allem Ma rius Mignol, der sich 1942 wegen der to tal unstabilen Testreifen seine Gedan ken machte. Er dachte nicht so sehr dar an, die Reifen zu verbessern, als sie wie der auf der Strasse ausprobiert wurden, s o n d e r n e r w o l i t e m e h r ü b e r d i e R e i f e n charakteristik an und für sich erfahren. Wenn die fehlende Stabilität der einzige negative Punkt dieser Reifen ist, fragte er sich, könnte nicht etwas eingebaut w e r d e n , u m d i e s z u b e h e b e n ? A b e r w a s ? E s m ü s s t e e t w a s w i e e i n B a n d , d a s sich um den Reifen wickeln Hesse, sein. Es könnte parallel unter 0° zur Fahr richtung gelegt werden, was — wie die Michelin-Experten wussten — die Stabi lität verbesserte. Mignol entwarf seinen ersten Reifen, der später «Cage-ä-mouche» [Fliegenkäfigl genannt wurde. Der Aufbau bestand aus S t a h l f ä d e n , d e r m i t e i n e m Z w i s c h e n a b - s l a n d v o n 9 m m r a d i a l v o n W u l s t z u Wulst verlegt wurde. In der Karkasse wurde keine Baumwolle verwendet, die S t a h l f ä d e n w a r e n a b e r m i t e i n e r G u m m i s c h i c h t v e r s e h e n w o r d e n , u m d e n Schlauch zu schützen. Der Gürtel dage gen bestand aus Baumwolle. Mit diesen beinahe parallelen Baum w o l l s c h i c h t e n w a r d i e S t a b i l i t ä t d e s R e i fens hervorragend. Natürlich brauchten d i e Te c h n i k e r v i e l ...