Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... die Vorderräder. Mit Übersteuern bezeichnet man auch das Eigenlenkverhalten von Fahrzeugen (Paradebeispiel Karts, im Gegensatz zum Cadillac, der zum Untersteuern tendiert). Übersteuern wird oft bewundert, weil Fahrer damit vorführen, dass sie das Auto beherrschen. Das Auto will sich offensichtlich drehen, doch durch seine Korrektur hat der Fahrer alles im Griff. Das erregt Aufsehen und Bewunderung. Ein Fahrer dagegen, der sein Auto in perfekter Balance hält, der es durch gleichzeitiges Lenken und Bremsen exakt auf den Kurvenscheitelpunkt zusteuert und nahtlos herausbeschleunigt, der scheint nicht alles zu geben. Übersteuern ist kein Ziel an sich, und für einen Rennfahrer, der gewinnen will und nicht mit spektakulären Manövern unterhalten, ist es ein Ärgernis. Übersteuern bedeutet, dass das Auto hinten weniger Bodenhaftung hat als vorn (oder vorn mehr als hinten), weswegen es aus der Balance gerät. Es ist dabei nebensächlich, ob das Auto einen Frontoder einen Heckantrieb hat. Ausschlaggebend ist nur die Balance, und nur eine Veränderung der Bodenhaftungsverhältnisse schafft Abhilfe. Wichtig ist es – natürlich –, wie schonend man mit den Reifen umgeht. Dazu ließe sich viel sagen, in diesem kurzen Abriss will ich nur daran erinnern, dass ein Rad seine ganze Bodenhaftung verliert, sobald es blockiert ist oder durchdreht. Der Kitzel des Übersteuerns ...