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... sition, die sich im FDP-Lagerschon bemerkbar gemacht hat, noch völlig offen zu sein scheint. Beispielsweise sei es denkbar, dass lediglich eine Fraktionsgemeinschaft im Nationalrat gebildet werde, das heisst, die Freiheitsparteiler würden weiterhin ihrer angestammten Partei angehören, bildeten aber imNationalrat eine Fraktionsgemeinschaft mit den Freisinnigen. Es gebe aber auch andereFormen der Kooperation. Walter Steinemann, Thurgauer FPS-Nationalrat, hält dieganze Diskussion in erster Linie für ein inneraargauisches Problem. Er glaubt auch nicht, dass andere Fraktionskollegen demBeispiel Giezendanner folgen werden. Ein Gesamtübertrittsei für ihn kein Thema. Das sei auch eine Frage der politischenGlaubwürdigkeit. Zwar ist er ebenfalls der Ansicht, dass der Tod für die Freiheitspartei einmal angesagt ist. «Wenn wir es gut machen, übernehmen diegrossen Parteien unsere Ideen. Machen wir es schlecht, sind wir sowieso am Ende. lOOjährigkönnen wir nicht werden.» Der Freiheitspartei gehe es darum,die bürgerlichen Parteien auf den ihrer Meinung nach richtigen Weg zu bringen. Und dortseien sie noch nicht angelangt. Im übrigen verwahrt er sich dagegen, dass bei einem Wegzug des Aargauer Transportunternehmers der Partei der profilierteste Kopf verlorengeht. Jeder sei in seiner Fraktion ein Kopf, stellt er klar. Tatsachebleibt, dass Situationen manchmal eine ...