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... ist hier immer nur von einfachen Tourenwagen die Rede, deren Motoren weder übermässdg hohen Kompressionsdruck, noch dadurch erzeugte übermässig hohe Temperaturen ergeben. Wenn nun auch vom rein technischen Standpunkt aus erwiesen ist, dass man das System der Luftkühlung bei den verschiedensten Motortypen mit. Erfolg anwenden kann, so folgt daraus noch nicht, dass die Wasserkühlung deshalb gänzlich verdrängt werden muss. Es gibt da noch mancherlei Fragen klarzustellen, so z. B., ob die Lager eines Sternrnotor&-dieselbe Lebensdauer haben, wis die eines Motors mit nebeneinander angeordneten Zylindern. Dieselben Zweifel gelten namentlich auch der Lebensdauer der Endlager der Pleuelstangen. Während man einen luftgekühlten Motor von, sagen wir 25 HP, unter normalen Arbeitsvenhältnissen auf ziemlich gleichbleibender Temperatur erhalten kann, ergeben sich doch ganz andere Bedingungen, wenn man einen Alpenpass befahren soll, z. B. 15 km lang in einer ununterbrochenen Steigung von 1:7, noch dazu an einem heissen Sommertage. Man darf aber nicht vergessen, dass auch noch heute bei manchen wassergekühlten Motoren das Kühlwasser zu dampfen beginnt, wenn man den Wagen eine lange Bergstrasse hinauf lenkt. Ist ein Wagen aber einmal gut eingefahren, so zeigt er keine übermässige Erhitzung des Kühlwassers mehr, wenn man nicht ungewöhnlich steile Strecken wählt oder an ...