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... der Fahrzeuge in der Praxis einer fortlaufenden und aktuellen Beobachtung unterlägen. Freilich müssten die Ergebnisse einer solchen Beobachtung den Herstellern und den Verbrauchern in gleicher Weise zugänglich gemacht werden. Damit wäre nicht nur der Ausgewogenheit eines freien Markts Genüge getan, sondern auch der Verbreitung von fortschrittlichen Lösungen ein Dienst erwiesen. Mit Recht lässt sich nun der Einwand einer unsicheren Bewertung erheben. Eine Aussage etwa von der Art «im 3. Quartal 1986 wurden bei Zusammenstössen mit Fahrzeugen der Baureihe X in der Bundesrepublik 123 Fussgänger getötet» erlaubt zugegebenermassen keine absolute Bewertung der Sicherheit jener Baureihe. Es trifft zweifellos zu, dass viele Ursachen an einem solchen Ergebnis beteiligt sein können: die Häufigkeit derartiger Fahrzeuge, ihre Verwendung im innerörtlichen Bereich, das Verhalten einer bestimmten Fahrergruppe und andere Gründe mehr. Es besteht jedoch keine Veranlassung, den Vergleich einer Baureihe mit einer anderen - beispielsweise im Hinblick auf Fussgängersicherheit - zu vermeiden sowie vorhandene Verbesserungsmöglichkeiten zu «übersehen». Weil sich also fahrzeugfremde Einflüsse auf die Unfallbeteiligung einer Fahrzeugbaureihe auswirken können und weil eine fahrzeugbezogene Betrachtung zu einer dementsprechend unsicheren Bewertung führen ...