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... Bay bis Roundstone wirkt der Atlantik meist platt und zahm. Am höchsten, nämlich über vier Meter, türmt sich der Surf im Nordwesten. Die Welle aller Wellen, »the Peak« (der Gipfel), bricht zwischen Tullan und Bundoran. Um sie zu erwischen, springen die Wellenreiter waghalsig von hohen Felsen. Alle Surfstrände mit tückischer Strömung (z. B. Garrettstown und Bundoran) werden von den gut ausgerüsteten Mitgliedern der Irischen Wasserwacht patrouilliert. Bergwandern: Wann immer ich oben auf dem Gipfel eines irischen Berges stand, rupfte garantiert irgendwo in der Nähe ein Schaf Gras. Große Eroberungsgefühle kommen auf diesen Eintausendern schwerlich auf. Andererseits sind die steilen, kahlen Berge wohltuend einsamer als bei uns. Keine mar- Lochs und Hummer - die irische Küche ist ein Gedicht kierten Wanderpfade führen hinauf - man folgt den Schafspfaden oder der eigenen Laune. Und oben wartet kein Hüttenzauber mit den üblichen Bergkameraden. Großartige Rundblicke habe ich schon mal genossen auf: Mweelrea, Croagh Patrick (Mayo), Twelve Bens (Galyway), den Reeks (Kerry). Segeln: In der zerklüfteten Küste (ganz Irland: ca. 4800 km) nisten buchstäblich Hunderte idyllischer Häfen. Kein Wunder, daß dies eines der abwechslungsreichsten Segelreviere der Welt ist. Freizeit-Skipper mit einiger Erfahrung sollten sich in ...