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... zur mobilen Verkehrsüberwachung lässt sich nicht mehr verhindern. Wie wir bereits vor zwei Wochen berichtet haben, ist «ProViDa» eines der zurzeit perfektesten Systeme zur lückenlosen Verkehrsüberwachung. Es handelt sich um eine hochempfindliche (auch bei sehr schlechten Sichtverhältnissen, also sogar nachts und in Tunnels funktionsfähige) Videokamera, die in Polizeifahrzeugen getarnt eingebaut und mit einem sogenannten «Police Pilot>> (eine Verbindung von Uhr, Distanzmesser und Mikroprozessor) sowie mit dem geeichten Tachometer gekoppelt ist. Bei einem allfälligen Verstoss gegen die Strassenverkehrsvorschhften werden sämtliche relevanten Daten untrennund unlöschbar gespeichert. Nicht verwunderlich, dass bereits zahlreiche kantonale Polizeikorps die Einführung eines solchen Systems ins Auge fassen, erleichtert es doch die Beweisführung - heute noch eine recht schwierige, manchmal sogar unmögliche Sache - ganz erheblich. Schön und gut. Doch gerade in der möglichen Lückenlosigkeit der Kontrolle besteht die grösste Problematik von «ProViDa»: Von der Einführung dieses elektronischen Registriergeräts an muss jeder Fahrzeuglenker theoretisch damit rechnen, vom «grossen Bruder» aufs g'enaueste überwacht und registriert zu werden. Immer und überall. Dabei muss nicht einmal ein offiziell gekennzeichnetes Polizeifahrzeug in der Nähe sein: es ...