Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... dem neuerdings wieder in die Diskussion geworfenen Argumente, der Motorverkehr leiste an die Strassenkosten zu geringe Beiträge. Wohl haben sich auch die Auslagen der Kantone infolge der verminderten Beanspruchungen der Strassen verringert, aber die finanzielle Entlastung konnte nicht in gleichem Umfang erfolgen, wie die Einkünfte aus Verkehrssteuern und Benzinzollanteilen zurückgingen. Die Erklärung für diese Erscheinung liegt darin, dass für das Strassenwesen, namentlich den Strassenunterhalt (man denke beispielsweise nur an den Schneebruch oder die Ausbesserung von Witterungsschäden), jährlich eine feste Summe von schätzungsweise rund 40 Millionen Franken bereitgestellt werden muss, deren Höhe nur unwesentlich von der Verkehrsfrequenz abhängt. Gerade der Verlauf der Ausgabenkurve Iässt erkennen, dass ein beträchtlicher und fester Betrag von der Allgemeinheit für. die normale Pflege und Wartung der Verbindungen aufzubringen ist, wenn man auch in Zeiten geringen Verkehrs die Strassen nicht gänzlich zerfallen und damit die darin investierten, immerhin erheblichen Kapitalien gefährden will. Hatten bereits von 1939 auf 1940 die Strassenkosten um 21 Millionen Franken eine Senkung erfahren können, so trat in der Berichtsperiode e'ine weitere Abnahme um 7 Millionen Franken auf 57 Millionen ein. Man muss schon weit, bis 1928 nämlich, zurückgreifen, um ...