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... Automobilfabrik Spyker ins Geschäft. Die Stückzahlen blieben indessen bescheiden, andere Exportlieferverträge konnten keine abgeschlossen werden, und in Deutschland zeigte auch kein Hersteller echtes Interesse. So entschloss sich die Firma kurzerhand, einen eigenen Luxuswagen für höchste Ansprüche zu entwikkeln. 1921 wurde der Maybach W3 an der Berliner Automobilausstellung erstmals gezeigt. Er erregte durch seine fortschrittlichen technischen Spezifikationen viel Aufsehen. Während sieben Jahren wurde dieses Modell, meist mit zurückhaltendnoblen geschlossenen Karosserien, hergestellt. Es folgte für kurze Zeit der Typ W5 mit einem neuen 7-Liter- Sechszylindermotor. Dessen Ventile waren einander gegenüberliegend waagrecht angeordnet. Sie wurden über lange, senkrecht stehende Schwinghebel durch zwei seitliche Nockenwellen betätigt. Bis 8 Liter Inhalt 1929 erschien dann der Maybach «12», der sich ein Jahr später zum Typ D S 7 «Zeppelin» durchmauserte und recht eigentlich den Weltruhm der Marke begründete. Hatte nämlich von den grossen und schweren W3 und W5 im Ausland kaum jemand Notiz genommen, so rückte Maybach mit dem neuen Zwölfzylindermodell ins Rampenlicht und wurde mit anderen Spitzenmarken in einem Atemzug genannt. Die Typenbezeichnung Zeppelin hatte sich Maybach durch die Bestückung des berühmten Luftschiffs «Graf Zeppelin» mit fünf ...