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... ben. Alles klar? Eben nicht. Denn die Europäische Gemeinschaft läßt nichts unversucht, dem deutschen Gesetz doch noch ein Bein zu stellen. Die Brüsseler Eurokraten spielen ein merkwürdiges Spiel. Die steuerliche Die sel-Förderung, so ließ die EG-Kommission Finanzmi nister Theo Waigel Anfang Januar wissen, stelle „keine gegen den EG-Vertrag ver stoßende Beihilfe“ dar. Grünes Licht also für die überfällige Förderung der spritsparenden und umwelt freundlichen Diesel. Zu schön, um wahr zu sein. Kaum zwei Wochen später gab die EG-Kommission die neue Parole aus: Kehrt marsch, was geht uns unser Geschwätz von ge stern an. Nun redet die EG plötzlich von der Behinde rung des freien Wa renverkehrs. Be gründung des Rück ziehers: Das deut sche Gesetz fördert nur solche Diesel, die pro Kilometer nicht mehr als Gramm der schäd lichen Rußpartikel durchs Rohr blasen. Die EG will dage gen einen Grenz wert festlegen, der der geplagten Um welt fast doppelt so viel zumutet: 0,15 Gramm. Und das erst ab 1993. Nun sind ein heitliche EG-Normen ja gerade beim Umweltschutz sinn voll. Schadstoffe setzen sich schließ lich auch mit Leich tigkeit über Landesgrenzen hinweg. So lasche Vorschrif ten, wie die EG sie will, bringen aber wenig. Sie bie ten keinen Anreiz für die Hersteller, sauberere Autos zu entwickeln. Die EG-Variante wäre also ein ...