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... zu helfen weiß, daß ihr Lebenswillen, ihre Initiative, ihre Ener gie stärker sind als bürokratische Engstirnigkeit. Und so wer den alle Kraftfahrer — hoffentlich alle Kraftfahrer! — das ihre dazu beitragen, daß Herrn Schäffers Plan ad absurdum geführt wird: sie meiden die Autobahn, sie zahlen nicht! Und sie werden sich damit trösten, daß dieser Verzicht nicht nur mit Nachteilen erkauft wird, daß er nicht nur eine mora lische Genugtuung gibt, sondern daß man ihm auch durchaus gute Seiten abgewinnen kann. Oft, ja fast immer, bietet die Fahrt auf den normalen Straßen einen viel intensiveren Ge nuß der landschaftlichen Schönheiten, man lernt Land und Leute, Städte und Dörfer kennen, deren Namen man sonst nur auf den blauen Tafeln liest, an denen man im 100-km- Tempo vcrbeirauscht. Dabei ist für den, der wirklich fahren kann — und Sie können es doch hoffentlich —, der Zeitver lust gar nicht mal so sehr groß, sondern vielleicht sogar loh nend. Nur muß man wissen, wie und wo man am besten fährt. Wir werden deshalb, heute beginnend, ein Teilstück unserer Autobahn nach dem anderen he.mehmen und unseren Lesern sagen, auf welchen Straßen sie in Zukunft fahren sol len. Selbst weitgereiste Leute wissen oft gar nicht, wie schön unser Land. Vielleicht bringt sie Herr Schäffer dazu, dies jetzt zu erkennen. Jedenfalls: Räder werden weiter rollen, aber nicht für den ...