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... 4.03 Minuten vor Hill und 4.09 Minuten vor Rindt – der neue Nebelmeister war geboren. In seiner Autobiografie »Winning is not enough« schrieb Stewart später über die erste Runde: »Die Sicht war so schlecht, dass ich Chris (Amon) nicht sehen konnte. Ich zog nach außen, um ihn zu überholen, doch war es in der Gischtwolke ein Blindflug.« Von links im Uhrzeigersinn: Stewarts Matra beim Anbremsen der Südkehre – schon die nahen Zuschauerränge liegen im dichten Nebel. Der Schotte profitierte von überlegenen Regenreifen von Dunlop, bewies aber vor allem beim Start und während der ersten Runde extremen Mut. Am Start besetzten die Ferrari von Ickx und Amon sowie der Brabham von Rindt die erste Reihe. Gut zu erkennen: der im Vergleich zum Asphalt der Strecke griffigere Beton der Boxengasse, auf dem Stewart gleich beim Start viele Plätze gut machte. Am Saisonende reichte es für ihn hinter Graham Hill nur zum Vize-Titel, 1969 dann folgte der erste von drei Weltmeisterschaften, erneut auf Matra-Ford. Zusammen mit Jochen Rindt setzte der selbst ernannte Sicherheitsapostel als Sprecher der Fahrergewerkschaft GPDA dann den Boykott des Rings für 1970 durch. Und zugleich den Hockenheimring als Ausweichort für den GP von Deutschland. Stewart war gebranntes Kind, nachdem er 1966 nach einem Unfall in Spa minutenlang eingeklemmt in seinem Benzin verlierenden ...