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... Nachdruck, mit dem er die Entwicklung immer schnellerer Rennwagen vorantrieb. Als der offene D23 noch nicht fertig war, beauftragte er seinen brillanten Ingenieur Vittorio Jano bereits mit dem Bau eines noch konkurrenzfähigeren Renners. Heraus kam der D24, mit einem leistungsstärkeren und größeren 3,3-Liter-V6 mit 265 PS, mit kürzerem Radstand und einem zwecks besserer Traktion hinter der Hinterachse montierten Transaxle-Getriebe. Der neue Wagen war eine leistungsfähige Waffe, wie sich im August am Nürburgring herausstellen sollte. Piero Taruffi war dort schneller als Ascari und Farina im 4,5-Liter-Ferrari. Bei der Carrera Panamericana im November traten drei D24 an, gefahren von Fangio, Bonetto und Taruffi, außerdem zwei D23, pilotiert von Bracco und dem 23-jährigen Castellotti, der sich bei Ferrari hervorgetan hatte und dann von Lancia verpflichtet worden war. Die Rennwagen wurden am 17. Oktober in Le Havre verschifft und erreichten am 23. Oktober New York, von wo aus sie die fast 3800 Kilometer lange Strecke nach Mexiko in einem Laster zurücklegten. Giovanni Bracco fuhr den Spyder mit der Chassisnummer 0002, also das Auto auf diesen Seiten. Seine ärgsten Rivalen waren die sieben privaten Ferrari, meist vom Typ 375, darunter ein Exemplar mit 340 PS. Dieses steuerte der junge und überaus schnelle Maglioli, der auf einem D20 die Targa Florio für Lancia ...