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... zu Gesicht. Er verlieb te sich in die ganze Sportwa gen-Idee und zeigte das Gips modell dem damaligen Präsi denten von GM, Harlow Curti- 30 ce. Auch Curtice war begei stert und wollte auf dem Moto rama nicht nur ein Gipsmodell vorweisen, sondern einfahrba res Auto. Mehr noch, es sollte em Prototyp werden, der nach her direkt in Produktion gehen konnte. Normalerweise dauer te es bei Chevrolet bis zu drei Jahren, um einen solchen Auf trag zu erledigen. Aber jetzt stand nicht einmal ein ganzes Jahr zur Verfügung. McLean jedoch machte das Unmögli che möglich, und sieben Mo nate später, im Januar 1953, stand der Corvette im Mittel punkt der Ausstellung im Waldorf Astoria Hotel in New York. McLean hatte Standard- Bestandteile von Chevrolet verwendet. Doch das Chassis musste er neu anfertigen. Der Radstand war mit 260 cm sehr kurz, und da der 6-Zylmder- Motor weit hinten montiert wurde, erhielt man em fast ideales Gewichtsverhältnis von 53:47. Die Leistung des Blue- Flame-Motors mit einem Zylin derinhalt von 3,9 Litern betrug ursprünglich 106 PS. Aber dank der Verwendung einer sportlichen Nockenwelle, ei ner Verdichtung von 8:1 anstel le von 6,7:1 und dank dem Einbau von drei Carter-Verga sern brachten die Techniker die Leistung auf 150 PS bei 4200 U/mm. Ein sportliches Getriebe aller dings hatten die ersten Corvet tes nicht. Bis Mitte 1955 waren alle mit einem ...