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... aller Hebel und Knöpfe vor bildlich und das Innenraumgefühl genauso. Unübertroffen war (leider ausschliesslich in den ersten Jahren) nur schon die raffinierte Ausleuchtung in allen Säulen! Aber eben - die Idee, die Formen und die Technik und deren Umsetzungen sind das eine. Wie aber empfand damals die Kundschaft? Ganz einfach: Die war begeistert, und Monsieur stieg sofort um auf die brandneue Deesse oder blieb gleich für immer bei Renault, Peugeot, Simca oder bei wem auch immer. Hauptsache bei einem französischen Hersteller, denn damals hatte man schliesslich noch Nationalstolz - man war la Grande Nation! Nehmen wir die französische Filmindustrie. Wie langweilig wären deren Produkte in den 60erund 70er-Jahren ohne DS geworden? Nicht auszudenken! Wieviele zum Beispiel hat nur schon Bebel für seine Hetzjagden verschlissen? Fantömas hat ihr 1964 sogar das Fliegen beigebracht. Oder die DS und Louis de Funes, weiss Gott auch ein echter Franzose! Unvergessen bleibt die Szene aus «Die Abenteuer des Rabbi Jacob», wo er dem treuen jüdischen Diener und Chauffeur Salomon so lange ins Lenkrad fuchtelt, bis dieser die Herrschaft über das Auto (und seinen Chef) verliert und die ganze Fuhre in den nächsten Weiher setzt. Die Fahrt endet auf dem Dach, was aber nichts ausmacht, weil Monsieur sein Boot «Germaine» samt Aussenborder darauf zu transportie ren ...