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... erhalten, ganz abgesehen von anderen Aenderungen und Verbesserungen. Es mussten völlig neue Fabrikationsanlagen geschaffen werden. Die Kosten der neuen Maschinen beliefen sich schätzungsweise auf 50 Millionen Dollar. Normalerweise wäre zu erwarten gewesen, dass wenigstens ein Teil davon im ersten Modelljahr durch entsprechenden Aufschlag auf den Verkaufspreis wieder hereingebracht werden sollte. Diese seit Kriegsende von fast allen Werken beinahe ausnahmslos durchgeführte Praxis hat jetzt Dodge zum ersten Male durchbrochen. Zum ersten Male seit langem werden nunmehr in erster Linie nicht mehr die Gestehungskosten, sondern das Gesetz von Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. (Anmerkung: In Wahrheit haben die Gestehungskosten allein niemals einen Preis bestimmen können, nur war die Nachfrage derart, dass die Fabriken es sich leisten konnten, die angebotenen Wagen zu verteuern.) Noch vor wenigen Wochen herrschte in Detroit die auch an dieser Stelle oft wiedergegebene Ansicht vor, der Konkurrenzkampf des kommenden Jahres werde mit Modellen, mit Motoren, Chassis und Karosserien ausgefochten werden, nicht aber mit Preisen. Die Ankündigung Kaiser-Frazers hatte diesen Glauben nicht erschüttern können, denn Kaiser-Frazer befand sich ja in einer besondern Lage. Eine ganz andere Wirkmjg hat die Dodge-Preissenkung gezeigt. Allgemein gilt sie ...