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... 10% vergleichsweise bescheiden aus. Was verhilft nun dem beim Automobil als äusserst zuverlässig bekannten Reifen gerade beim Caravan zu solch «überragender» Position? Nach Untersuchungen des Retfenherstellers Uniroyal gibt es dafür zwei Gründe, nämlich fehlerhafte Behandlung und mangelnde Pflege. Gesündigt wird oft mit der Beladung. In vielen Fällen wird der Caravan gern als zusätzlicher Stauraum benutzt und die Zuladung überschritten. Besonders dann, wenn die zulässige Gespann-Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h überschritten wird, kann so ein Anhängerpneu an die Grenze seiner Belastbarkeit kommen. Unzulässige Geschwindigkeiten verdauen Wohnwagenpneus um so schwerer, wenn sie nicht wenigstens ein Minimum an Pflege erhalten. Das fängt mit dem Luftdruck an. Uniroyal-Untersuchungen haben gezeigt, dass nur 13,3% der bundesdeutschen Autofahrer mit korrektem Luftdruck fahren, 40 % fahren mit einem Minderdruck von mehr als 0,2 bar. Beim Wohnanhänger ist das nur scheinbar besser. In aller Regel werden die Reifen zwar bei Reiseantritt vorschriftsmässig aufgepumpt - haben dann aber bis zum nächsten Urlaub ihre Ruhe, die für sie allerdings keineswegs erholsam ist. Denn lange Standzeiten mit unzulässig niedrigem Luftdruck bedeuten eine unnötige Belastung des Reifenunterbaus. Er hat es wirklich nicht leicht, der Caravanreifen. Und der Umstand, ...