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... Team arbeitete an allen Motorkomponenten – dem Motorblock, den Kolben, der Steuerkette, der Ölpumpe, der Nockenwelle und den Ventilfedern. Von Falkenhausen, selbst Ingenieur und Rennfahrer, erkannte in Rosche Talent und setzte ihn für die Konstruktion von Nockenwellen ein. In dieser Position konnte der Ingenieur seine Vorliebe für deren exakte Berechnungen entfalten. Der Spitzname ‚Nocken- Paule‘ ließ nicht lange auf sich warten. Bei einem seiner ersten Projekte legte seine Nockenwellenkonstruktion den Grundstein für einen fast vollständig neu entwickelten Motor. Unter der Leitung von Falkenhausens zeichnete Rosche einen Vierzylinder für den sogenannten ‚Mittelwagen‘, der die Lücke zwischen dem Kleinwagen BMW 700 und der Oberklasse-Limousine BMW 502, dem ‚Barock engel‘, schließen sollte. Mit 1,5 Litern Hubraum setzte man den Typ »115«, später BMW M10 genannten Motor, ab 1961 in der »Neuen Klasse« ein – der Motor wurde zum Meilenstein, der vom BMW 1500 bis zum E30 im Einsatz war. Eine fast 30-Jährige Erfolgsgeschichte. Kurz nach dem Start der Serienproduktion des ersten Modells der Baureihe, dem BMW 1500 mit Paul Rosche 80 PS, präsentierten die Entwickler bereits den Nachfolger »118«. Er lieferte mit zwei Weber-Doppelvergasern im BMW 1800 TI/SA für den Motorsport 130 PS und wurde nur an lizensierte Fahrer ausgeliefert. Die guten ...