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... Jeder Insider wusste, dass vor so prominenter Kulisse nichts schiefgehen durfte. Den Fahrern hatte man rigorose Disziplin (massige Gangart, totales Überholverbot) eingeimpft. Nach rund halbjähriger Vorbereitung klappte alles vorbildlich. Auch die S + R-Staffel war aufgekreuzt, und entlang dem Kurs hatten Dutzende von rotgekleideten Helfern ihre Plätze bezogen. Nachdem die Vertreter der Rennprominenz ihre Ehrenrunde gedreht hatten, gaben die Monopostopiloten - dezent - Gas. Gelegentlich wurden die Zügel auch locker gehalten. Die Engpässe der Bundesterrasse wurden schwungvoll (aber diszipliniert) gemeistert, unter den Blicken der das Schauspiel goutierenden Beamten. «So was müsst ihr alle Jahre wieder machen», meinte ein Übersetzer wichtiger Staatsgeschäfte. Nun, der «Grand Prix Bern 1982» war etwas Einmaliges, zumal ja auch Tourde- Suisse-Etappen nur selten vor dem Bundeshaus auszulaufen pflegen. Ein ganz besonderer Dank gebührt auf jeden Fall den verständnisvollen Behörden. Ci. Zum Startplatz schieben — Derweil die ehemaligen Koryphäen ihre Ehrenrunde drehten, schoben die Helfer die Grand-Prix-Boliden zum Startplatz vor dem Bundeshaus. Die Prominenz — Von links nach rechts Marc Surer, Luigi Villoresi, alt Bundesrat Rudolf Gnägi, Maurice Trintignant und Emanuel de Graffenried. Letztere setzten sich dann ans Rennsteuer. (Gordini und Alfa Romeo). ...