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... früh verstorbenen Sohn Alfredo Dino. Vom Dino 206/246 GT wurden 2732 gebaut, plus 1180 GTS-Versionen. Kein Ferrari war zuvor auf solche Stückzahlen gekommen. Maranello war nun mehr als ein spezialisierter Hersteller von Rennautos und exklusiven Sportwagen. 1969 übernahm Fiat die Kontrolle bei Ferrari, Enzo Ferrari konnte sich auf den Rennsport konzentrieren. Nicht nur der Name Dino tauchte alsbald im Fiat Dino Spider und Fiat Dino Coupé auf, der Sechzylindermotor lief als Graugussversion vermutlich in Turin vom Band, wanderte 1971 in den Lancia Stratos. »Heute nennt man das Synergie, bei Agnelli war das vermutlich, so wie bei Henry Ford, eine Idee, die er hatte, als er sich vorm Frühstück die Krawatte gebunden hat«, meint Tumminelli. Es ist anzunehmen, dass man auch bei Ferrari mitbekommen hatte, wie der Porsche 911 ankam, weshalb man den Dino bei seiner Markteinführung mit unter 40.000 DM in dem Segment für erschwingliche Sportwagen positionierte. 157 Exemplare des vollständig aus Aluminium gefertigten 206 GT wurden 1968 und ’69 gebaut, ehe der 246 GT mit Stahlkarosserie und mehr Hubraum auf den Markt kam. Damit stieg die Leistung von 160 PS bei 8000 U/min auf 195 PS bei 7500 U/min und das Drehmoment um 40 Nm. Mit einer Beschleunigung von null auf hundert in 7,4 Sekunden und einem Topspeed von 230 km/h war der 246 schneller als ein ...