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... «Profcssorengutaehten» vom Benützungsprinzip ausgegangen war. Wie die Kommission für Verkehrskoordination schliesslich entscheiden wird, bleibt noch eine offene Frage. Es besteht aber Grund zur Annahme, dass sie sich in dieser wichtigen Frage der Anlastung der Strassenkosten nicht werde einigen können. Ausbau der Alpenund Hauptstrassen 1951 Im Geschäftsbericht des Eidg. Departementsdes Innern für 1951 ist davon die Rede, dass während des Berichtsjahres der Alpenstrassenausbau zu Lasten der noch vorhandenen früheren und der seit 1950 zur Verfügung stehendenKredite in allen Alpenstrassenkantonen weitergeführt wurde. An Beiträgen richtete der Bund7 283 000 Fr. aus, was einer Bausumme von 11 105 000 Fr. entspricht. Für die Durchführungdes Alpenstrassenprogramms wurde bis Ende 1951 eine Baukostensumme von rund 119 000 000Franken aufgewendet, woran der Bund an Subventionen 81,8 Millionen Fr. leistete. Auch der Ausbau der Talstrassen kam mitder Bekanntgabe des Ausbauprogramms langsam in Gang. Wegen der noch immer anhaltenden Hochkonjunktur im Baugewerbe üben die Kantone, auf Empfehlung des Bundesrates, nochimmer grosse Zurückhaltung bei der Inangriffnahme der Arbeiten, und es werden nur die vomGesichtspunkt der Verkehrssicherheit aus absolut dringlichen Bauten begonnen. Von dem durchdie Kreditzuteilung für die Jahre 1950 bis 1952 ermöglichten Bauvolumen ...