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... durch, bei den Vorderrädern restlos! Schon 1938 besaß in Deutschland nur jeder sechste Personenwagen noch starre Achsen, wo bei sich die Kombination „Einzelradfederung vorne — Starrachse hin ten“ mit Vollschwingachsern etwa die Waage hielt. Von allen nam haften englischen Nadikriegsmodellen besitzt allein der HRG. noch eine starre Vorderachse, wo doch 1939 einzclgefedertc Vorderräder |wOGEN Federn bekämpft werden. Wie wäre es sonst zu erklären, daß bei spielsweise zur ADAC-6-Stundenfahrt auf dem Nürburgring im Sep tember 1950 die Mehrzahl aller Fabrikate wesentlich härtere Hinter federn eingebaut hatte?! Federungseigensdraften und Sdiwingungsverhalten hängen aber mehr nodi als von Art und Stärke der Feder selbst von der Masse, d. h. vom Gewicht der betroffenen Teile ab, und das gilt gleichermaßen für die Reifenfederung wie für die Achsfederung (und die Sitzpolstcrfederung). Ungefederte oder schwingende Aggregate müssen besonders leidit und ihr Verhältnis zu den gefederten Massen möglichst klein ge halten werden. Schließlich gibt jede Feder die Energie, die sie mit Aufnahme des Stoßes schluckt, fast unvermindert wieder ab; sie stößt das Rad mit großer Wucht auf den Boden zurück, erteilt dem Rah men einen neuen störenden Impuls und erregt so einen Schwingungs tanz, dessen Ausschläge das ursprüngliche Fahrbahnhindernis leicht übersteigen. Die meist ...