Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... ausgeschieden, nach Kollision oder mechnischem Pech. Genau genommen haben die 24 Stunden schon lange vorher begonnen. Die Veranstaltung mit diversen Rennen, darunter Classic-Läufe mit OCTANE-Mitarbeitern, begann Tage vorher. Für die Teams der 164 Fahrzeuge des Finales hat das Rennen etwa 360 Tage vorher begonnen. Es sind tatsächlich so viele Teams und Autos im Paddock, dass man – nicht anders als bei Michel Vaillant in Le Mans – den Überblick verliert, die Action und (An-) Spannung umso mehr einatmen kann. Apropos Le Mans: Von dort zum Nordkap braucht man laut Google ohne Verkehr 49 Stunden. Dabei ist die Distanz noch ein paar Hundert Kilometer kürzer als das, was kurz nach vier am Sonntag der GT3-Sportwagen von Phoenix Racing hinter sich gelegt hat: 4035,102 Kilometer – in 24:05:57:998. Im Schnitt war der Audi R8 LMS ultra mit 167,435 km/h unterwegs. Von Le Mans zum Ring entspricht fast einem Viertel dieser Distanz von 159 Runden – der Zeitpunkt, zu dem sich die Nationalelf in Brasilien zurücklehnt, während in der Eifel ein Elfer in die Boxengasse biegt. Der Porsche 911 GT3 R des Frikadelli Racing Teams schaltet nicht nur den Motor, sondern auch die Lichter aus. Nach 41 Runden, im Schnitt knapp 150 km/h: zappenduster. Für viele ist das 24h-Rennen auf dem Nürburgring heute das größte Automobilrennen der Welt. Der Einsatz und die Stimmung sind ...