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... denn diese dreht sich um das Elektromobil. Und heisst darum »Unter Strom«. Bis Ende Oktober sind im obersten Teil des Schneckengangs des Pantheons Elektromobile aus über 100 Jahren zu bewundern sowie zwei frühe Exemplare im Parterre. 1899 erreichte der Rennfahrer und Ingenieur Camille Jenatzy mit seinem Elektroauto »Jamais Contente« die damals fast unglaubliche Geschwindigkeit 105,8 km/h. Der Rekord hielt drei Jahre, bis ein dampfgetriebener Wagen noch schneller war. Ein Nachbau der »Jamais Contente« ist denn auch ein guter Einstieg in die Sonderschau, die vom Pantheon und dem Verkehrshaus Luzern veranstaltet wird. In Muttenz findet man vor allem Schweizer Spezialitäten, wie mehrere Fahrzeuge der Firma Tribelhorn, die als einer der helvetischen Pioniere gelten darf. Ein beträchtlicher Teil der Sonderschau ist nicht Autos, sondern Transportmitteln vom Fahrrad über den Roller bis zu Lastwagen und Traktoren gewidmet. In diesen Fahrzeugkategorien hatte der Elektromotor auch noch Vorteile, als Benzinmotoren schon mehr Leistung und mehr Reichweite besassen. Man denke nur an Einsätze in Gebäuden oder auf Werksgeländen. Natürlich kann eine Elektromobilitätsausstellung nicht ohne die Moderne auskommen, so stehen im Pantheon auch zwei Chevrolet Volt (einer als Schnittmodell), ein Toyota Prius und ein Tesla Roadster. Welcome Party in Zuoz ...