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... hat, entspricht im Masstab 1:1 der eingangs geschilderten Situation. Bei dichtem Nebel und Sichtweiten zwischen 20 und 50 Meter rasten Autofahrer nach Angaben der Polizei mit100 bis 130 km/h daher, im Blindflug sozusagen. Und dann geschah, was geschehen musste und wasuns von ausländischen Autobahnen her unheimlich vertraut ist: Es krachte, und zwar katastrophal. In 34 Einzelunfällen verkeilten sich 137 Personen-, Lieferund Lastwagen ineinander, 30Verletzte mussten aus den Trümmerhaufen geborgen werden, und es spricht für den hohen Standard der passiven Sicherheitsausrüstungen der Fahrzeuge, dass lediglich in drei Fällen schwerere Verletzungen registriertwerden mussten. Der Sachschaden allerdings ist gross;er dürfte rund 1,5 Mio Franken ausmachen. Konnte man sich in der Schweiz bislang mit der Ausrede in vermeintliche Sicherheit lullen, in Deutschland gebe es halt keine Tempolimite auf Autobahnen, weshalb solche Massenkarambolagen schlicht vorprogrammiert seien, so sticht dieses Argument nicht einmal scheinbar, denn auch aus dem NiedrigtempolandUSA werden ab und zu derartige Unfälle gemeldetNein, schuld an solchen Katastrophen sind Menschen, die hinter Lenkrädern sitzen und erschreckend leichtsinnig den Gasfuss betätigen, bis es knallt. Undschuld sind weiter jene sensationsgierigen Zeitgenossen, die, auf der Gegenfahrbahn ...