Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Den hier abgebildeten 0384AM, mit dem Maglioli die Mille Miglia bestritten und González in Silverstone gewonnen hatte, erwarb der Amerika-Vertreter Chinetti für Jim Kimberly. Der Millionär von Kimberly-Clark hatte bereits mit einem 375MM Rennen bestritten, den Fünfliter wollte er für sein privates Renn-Team. Im folgenden Jahr wurde er in Daytona Beach und bei einem Flugplatzrennen in Fort Pierce (Florida) Zweiter. Bei den 12 Stunden von Sebring war er bis zum Ausfall gut dabei. Danach trat er das Fahrzeug an den Cadillac-Händler Howard Hively ab. Der siegte mit dem 0384 in Lawrenceville (Kansas) und St. Joseph (Missouri). Beim Road America 500 in Elkhart Lake wurde er Sechster und verschiffte das Auto für die Bahama Speed Week auf die Bahamas – musste allerdings ohne nennenswerte Erfolge wieder abreisen. 1956 startete Hively – mit Indy-Star Troy Ruttman – bei den 12 Stunden von Sebring (Ausfall mit Getriebeproblemen). Am 25. Februar 1957 nahm Hively mit dem nun weiß-blaurot lackierten 375 Plus beim Grand Prix in Kuba teil. Dort wird das Auto durch einen Kabelbrand im Cockpit leicht beschädigt – und danach nicht mehr im Rennsport eingesetzt. Für Kimberly verkaufte Hively den Ferrari am 20. März 1958 an den Atom-Physiker Karl Kleve aus Cincinnati (Ohio). Der sammelte alte und interessante Autos – auch das eine oder andere Flugzeug – und hatte Spaß ...