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... auf dem Gebiet der Mönchsrepublik kein Fahrzeugverkehr geduldet wird. Zum ersten Hafen und zugleich dem ersten der 24 Klöster gelangt man auf' dem Wasserwege. Von da aus reist man per Maultier oder — wie wir — zu Fuss. In unseren hochgespannten Erwartungen sehen wir uns äbef zum grossen Teil enttäuscht. Der heilige Bergest im Zerfall. Nur wenige Mönche leben noch hier, so dass es ihnen schwer fällt, die riesigen Gebäulichkeiten in gutem Zustand zu erhalten. Es fehlt der Nachwuchs, denn in ihrer Mehrzahl sind die Mönche würdige, weisshaarige Greise mit wallenden Barten. Ihre Gastfreundschaft aber kennt keine Grenzen. In jedem Kloster gehört das beste Zimmer dem Gast, und die Bewirtung ist teilweise ausgezeichnet Dieselbe Nuß^jjale, in welcher wir hinfuhren, bringt uns wieder zurück, über das spiegelglatte, stille Meer. Das griechische Hauptstrassennetz befindet «ich in ausgezeichnetem Zustand. Davon überzeugen wir uns auf der Fahrt nach Athen. Von Saloniki bis Olympia sowie von Kozani bis Kastoria ist die Strasse durchgehend tadellos asphaltiert. Trotz seiner Grosse zahlt Athen doch zu den angenehmen Städten mit vielen Strassencafes und pulsierendem, buntem Leben, hat jedoch architektonisch nichts zu sagen. Natürlich locken uns die geschichtlich bekannten, weltberühmten Stätten altgriechischer Kultur. Abwechslungsreich ist die Bergund ...