Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... sie haben ihren Renningenieur Giberti im Hotel abgesetzt und sind aus gekniffen. Händeringend kommt Giberti in die Halle des Palace ge stürzt: „Wo sind die Briganten? Hundert Hotels hat Monte, zehn habe ich vergeblich angerufen. Sie haben keine Ahnung, daß sie morgen um 10 Uhr zur ärztlichen Untersuchung müssen, sie haben keinen Schimmer davon, daß sie sonst nicht starten dürfen.“ Fillipini, der Ferrari-Rennleiter, lachte. „Fahr nur hinüber nach Monte Carlo-Beach. Giberti! Sie baden beide gerne im Mondschein.“ Und Giberti fuhr wild in die Nacht hinaus. Etwas weniger wild fuhren Stunden später in einem FIAT-Kabriolett drei Männer durch die Windungen der Küstenstraße zwischen Cannes und Nizza. Ascari saß am Steuer, Millanta neben ihm, und Villoresi ) machte es sich hinten im Wagen bequem. „Fahr langsam, Alberto, ich will schlafen“, sagt das graue Haupt, und Alberto fährt zügig, aber brav. Plötzlich tönt es, „uiuiuiuiuiu“. Es ist unverkennbar das Zwitschern der Reifen in schnellgefahrenen Kur ven. Villoresi öffnet die Augen, müde und nachlässig. „Langsam“, sage ich, „Alberton!“ Der sitzt still am Steuer. Da ist es wieder, das uiuiuiuiuiui. Villoresi schimpft, Ascari fährt und Millanta lächelt. Draußen huschen die Lichter der Promenade des Anglais vorbei, der Weg windet sich zur unteren Corniche hinauf. „Uiuiuiuiuiui!“ Da wird Villoresi wild. Ein ...