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... wir sagen: ,Es müssen die Lager „mit geringem Spiel" auf die Wellen passen; die Riemenscheiben müssen sich „gerade eben noch" hinüberschieben lassen (sofern man sie nicht überhaupt in zwei getrennten Hälften ausführt, wie bereits in der Fußnote erwähnt); die Kupplungsscheiben müssen „sehr stramm" passen, ja, sie dürfen „von Hand gar nicht herübergehen", sondern müssen mit einer hydraulischen Presse unter starker Druckanwendung auf die Wellenenden „aufgepreßt" werden, denn ihre spätere Betriebsbeanspruchung verlangt dies.' Um diese Anforderungen an die genau richtigen Weiten der Ausbohrungen unserer Lager, Kupplungen und Riemenscheiben zu verwirklichen, ging der betreffende Dreher in der Werkstatt so vor, daß er die genannten Teile auf die bereits fertig bearbeiteten Wellen wiederholt aufprobierte und so die Bohrungsweiten genau richtig traf, d. h. je nach Zweck strammer oder loser machte; er paßte die Teile den Wellen regelrecht „auf den Leib". Der zweite Grund dafür, daß man sich nicht damit begnügen kann, die Teile unabhängig voneinander nur nach den Maßziffern der Zeichnung herzustellen, liegt in zwei praktisch kaum vermeidlichen Ungenauigkeiten beim Abgreifen des Fertigmaßes am Millimetermaßstabe. Die eine derselben ist die Folge begrenzter Schärfe des menschlichen Auges bei der Benutzung des sogenannten ...