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... auf das General Motors einen grossen Teil seiner Zukunftshoffnungen setzt Der Ampera wurde in Rüsselsheim den europäischen Bedürfnissen angepasst, soeohl optisch als auch beim Fahrwerk. Der Ampera wird wie der Volt in den USA produziert werden, sie laufen vom gleichen Band - vorausgesetzt natürlich, Opel ist dannzumal noch eine GM-Tochter. Doch jetzt schwitzt Axel Wierdemann einfach nur. Weil es so heiss ist im Studio. Er arbeitet mit einer Kleinbildkamera mit einer Auflösung von 24 Mio Pixel, diese steht auf einem stattlichen Stativ und ist direkt mit dem Computerverbunden. Wer sich die Arbeit von Wierdemann romantisch vorstellt, kreativ, umgeben von schönen Assistentinnen und Modellen, der irrt sich ganz gewaltig. Es ist hart, nicht nur wegen der Hitze, Knochenarbeit - manchmal schafft Wierdemann nur ein einziges Bild am Tag. BIS DAS DETAIL SITZT Denn es ist nicht so, dass er den Ampera einfach sau-, ber ausleuchtet, abdrückt und das Bild dann am Computer bearbeitet: 20 bis 30 einzelne Einstellungen sind nötig, bis er das perfekte Foto erhält. Da wird mehr oder weniger jedes Teil des Fahrzeugs einzeln perfekt in Szene gesetzt, jedes Rad, jedes Fenster, jede Lampe einzeln ausgeleuchtet - und die ganze Geschichte dann am Computer zu einem Bild zusammengepuzzelt. Der Laie sieht das nicht, er wundert sich höchstens, dass der Ampera von vorne bis ...