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... Bedenken über Steyr-Verkauf Wird der Konzern zu billig aus der Hand gegeben, fragt man sich jetzt in Österreich doch noch. Noch steht ein endgültiger Beschluss überden Verkauf aus. Von unserem (a)-M itarbeiter Der geplante Verkauf von 65 %jener Teile des Steyr-Daimler- Puch-Konzems, die nicht, wie Steyr-Fahrzeugtechnik, Graz,Steyr-Fiat-Import und Steyr- Bus, mit anderen Automobilherstellem verbunden sind, an den koreanischen MischkonzernDaewoo Löst nun in Österreich Bedenken aus. Der Verwaltungsrat der Creditanstalt, die ein Aktienpaket von rund 65 % an SDP besitzt, hat nur dem Vorvertrag, der imwesentlichen den Rahmen einer Absichtserklärung nicht überschreitet, zugestimmt, eine Zustimmung zum Verkauf aber nicht gegeben. Diese soll erst,dann aber durch den Aufsichtsrat der SDP AG erfolgen, wenneine genaue Bewertung der betroffenen Untemehmensteile und -werte vorliegt. In der Absichtserklärung wird festgelegt, Daewoo habefür den gesamten Konzern 1,1 Mia öS (rund 133 Mio Fr.) zuzahlen und erhalte dafür alle Rechte, auch die Lizenzrechteauf den Ml-Dieselmotor, die allein von Steyr-Generaldirektor Dr. Rudolf Streicher mit 500 bis 600 Mio öS Lizenzgebühr aus Russland und von Daewoobewertet wurden. Im sofortigen Gegenzugkauft dann die Creditanstalt wieder die Anteile des Konzerns an seinen Töchtern Steyr-Fahrzeugtechnik, Graz (50 %), Steyr-Fiat-Import (100 %) ...