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... eben ein richtiger Ferrari, zumindest seit er das Ferrari-Emblem trägt. »Der 308 GT4 ist etwas völlig anderes«, sagt Ferrari-Händler Eberlein. »Er ist ein Dino, die Preise ziehen an, nähern sich der 80.000-Marke, aber er ist eben ‚der andere Dino‘. Obwohl das Fahrwerk fantastisch ist, das Handling super – auch wegen dem längeren Radstand und verwindungssteifen Rahmen – steht er immer ein bisschen im Schatten des 246. Weil er oft auch entsprechend behandelt wurde, hat sich der Preis von guten Exemplaren interessant entwickelt. Ich weiß von einem, dessen Preis in den letzten zehn Jahren von 15.000 auf über 100.000 geklettert ist.« »Der 308 – ein armer Kerl«, lacht Tumminelli dazu. »Als der GT4 kam, waren alle begeistert. Dann baute Ferrari den 308 GTB mit Pininfarina – da wirkte der Bertone-Dino mit seinen vier Sitzen etwas plump. Zudem war das Standing von Bertone nicht mehr so wie sechs Jahre zuvor. In seinem Museum hat Tonino Lamborghini den ersten Concept- Car des Urraco – der aussieht wie der 308 –, doch seinem Vater Ferruccio gefiel der nicht. Als Ferrari einen 2+2 wollte, mit kantiger Keilform und Klappscheinwerfern, wurden ein paar Lufteinlässe hinzugefügt, und so kam der zweite Dino zustande.« Unser Exemplar von 1979 – daher mit Ferrari- Emblem – ist knapp 100.000 km gelaufen. Der kraftvolle V8 macht sich durch die vier Auspuffrohre ...