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... Daß man mit der Aufgabe ernst haften Rennsports auch noch sehr viel Geld spart, paßt un ter solchen Umständen gut ins Konzept — selbst wenn man bedenkt, daß Rennsiege Publi city bringen und auf diesem Umweg sogar wirtschaftlich sein können. So ganz war der Rennsport- Gedanke freilich auch bei Mer cedes nicht in Vergessenheit geraten, nur hatten sich die Akzente stark verlagert: Eu gen Böhringer betätigte sich in spektakulärer Manier mit dem damaligen 300 SE mit Leichtmetallmotor bei Touren wagen-Rennen auf dem Nür burgring und lieferte sich er bitterte Duelle mit Peter Lind ner auf Jaguar — bei den Langstrecken-Prüfungen in Ar gentinien gar kämpften gan ze Mercedes-Geschwader um den Gesamtsieg. Danach wur de es allerdings um so stiller; nachdem sich die Zuschauer 60 auto motorsport I/I972 Das Auto, das beim 24 Stunden-Rennen von Spa 1971 den zweiten Platz belegen konnte, hatte über 400 PS Leistung und wog fast 1700 Kilogramm. Es war die schnellste Mercedes- Limousine, die es je gab. auto motor und sport fuhr den rasenden Boliden im Hockenheimer Motodrom. daran gewöhnt hatten, daß es keinen Mercedes-Formel 1 mehr gab, nahmen sie im Lau fe der Jahre ebenfalls zur Kenntnis, daß auch die An strengungen im Tourenwa gen-Sport nachließen und schließlich ganz aufhörten. Mercedes rannte überhaupt nicht mehr — der gute Stern zeigte seine ...