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... Fortgang genommen hätte, sowären die deutschen Automobilbauer wohl nicht ohne weiteres zu derart opulenten, pseudoaerodynamischen Formen gekommen. Was uns der Meister rundlicher «Bioformen» hier vor Augen führt, ist wohltypisch Colani, kaum aber eine echte Horch-Extrapolation. Wie dem auch sei, Colanis 6 m langes hellblaues Traumgebilde hat seinen Eindruck nicht verfehlt, als es anlässlich einer privaten Colani-Ausstellung inLeipzig - unweit der einstigen Horch-Fabrik in Zwickau - erstmals vorgestellt wurde. Entstanden ist dieses Coupe im Phantasie-Retrolook in Colanis neuem Design-Center bei Toulouse im Süden Frankreichs. Dort, in der Nähe der ihm Aufträge verschaffenden europäischen Hochburg für Zivilluftfahrt, ist Luigi Colani tätig, seiter Bern und der Schweiz den Rücken gekehrt hat. Der Colani-Horch basiert aufeinem herkömmlichen Stahlrahmenchassis. Der Karosserieaufbau entstand hingegen aus modernen Verbundwerkstoffen. So resultierte gleichwohl ein Leergewicht von nur 1200 kg. Das 2 m breite und 125 cm hohe Fahrzeug besitzt eigens hergestellte Speichenräder des 21- Zoll-Formats! Im Innenraumfinden sich Schalensitze im Colani-Design mit Lederüberzü-gen. Auch das grossformatigeLenkrad sowie die Instrumente wurden von Colani entworfen. Ins Interieur gelangt man durchFlügeltüren, die im Dach angelenkt sind. Und wie steht es mit der Motorisierung des ...