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... Adler, eine der grossen Marken der Vorkriegszeit, heute längst Geschichte ist, daran war die Fehleinschät zung jenes Mannes schuld, der 26 Jahre lang die Geschicke des Frankfurter Unterneh mens bestimmt hatte: Gene raldirektor Ernst Hagemeier. In völliger Verkennung der Situation liess er 1948 zwei unter grossen Schwierigkeiten entstandene Prototypen des Nachfolgers für den Trumpf Junior verschrotten und un tersagte jegliche weitere Au tomobilaktivitäten. Hans W. Mayer Der Trumpf Junior war 1934 als Cabrio- Limousine mit kunstlederummantelter Sperrholzkarosserie auf den Markt ge kommen. Ab 1936 gab es ihn dann in Ganzstahlausführung als Limousine oder Cabrio-Limousine (Karosserien von Ambi-Budd], als viersitziges Cabrio let (Ambi-Budd und Karmann] und als offenen Zweisitzer (Wendler und ande re), ausserdem als Roadster mit freiste henden Kotflügeln, die jedem Lenkein schlag folgten. Bis August 1939 wurden 100000 Trumpf Junior gebaut, die Pro duktion lief noch bis 1941 weiter. Unter der Leitung von Oberingenieur Alfred Privat begannen die Adler-Kon strukteure 1947 mit dem Bau zweier Pro totypen. Als Basis dienten Chassis und Aggregate des Vorkriegs-Junior. Der Einliter-Vierzylinder war überarbeitet worden und leistete jetzt 30 statt 25PS. Durch Verlegung des Getriebes vor die Vorderachse gewann man 15 cm mehr Innenraum. Aufder Hannover-Messe Da Ambi-Budd im Sowjetsektor ...