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... Motorhaube zulässt. Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Aber es ist ein Auto, das man sich endlos lange anschauen kann – und das allerdings auch auf der Rennstrecke recht erfolgreich war. Arnolt selbst holte in Watkins Glen einen Klassensieg und am 12-Stunden-Rennen in Sebring 1955 nahmen gleich drei Werkswagen teil, die die Plätze eins, zwei und vier in ihrer Klasse belegten und damit den Teampokal gewannen. Im Dezember 1959 lief die Produktion aus. Das letzte Auto wurde allerdings erst neun Jahre später verkauft. Arnolt starb bereits 1962, jedoch nicht ohne einem vierten Auto seinen Namen gegeben zu haben. Der Arnolt Bentley war eine Einzelanfertigung – für Arnolt und seine Frau – nach einem Entwurf Giovanni Michelottis, für den die Carrozzeria Bertone das Chassis eines 1953er Continental R-Type nahm. Das Auto war viertürig und sah aus wie ein übergroßer Arnolt MG. Anders als der MG hatte der Bentley jedoch ein spezielles Fach für Mrs. Arnolts geliebte Kosmetika. Vom Arnolt Bristol sind solche Sperenzchen meilenweit entfernt. Unser Exemplar, ein 1953er Bolide, wurde 2012 im Auftrag von Sherwood Restorations bei Barry Hodson Cars aus Leicestershire restauriert. »Die Restaurierung war auf zwölf Monate angelegt, aber sie dauerte drei Jahre«, sagt Charles Smalley von Sherwood. »Ein Auto war ursprünglich mit Speichenrädern von Borrani ...