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... dem über 60 Runden führenden Rennen ein. Als Favoriten galten neben Jack Brabham auch noch die Team-Lotus-Fahrer Mike Spence und Peter Arundell, denen bisherige Formel-1-Fahrzeuge mit auf 2 Liter aufgebohrten Climax-Maschinen zur Verfügung standen. Joseph Siffert konkurrierte mit einem normalen «alten» 1,5-Liter-Brabham-BRM. Dem Rennen wohnten 30 000 Zuschauer bei. Nach seinem im Juli 1964 in Reims erlebten Rennunfall fand sich Peter Arundell erstmals wieder am Start ein. In den beiden ersten Runden lag der spätere Sieger Mike Spence an der Spitze, weil Jack Brabham, der über den stärksten Motor verfügte, einen schlechten Start erwischt hatte. Von der dritten Runde an übernahm jed"'h der australische Exweltmeister die Führung, die er bis zu seinem Ausscheiden,' neun Runden vor Schluss, klar vor Spence innehielt. Dann riss ein Antriebsriemen der Oelpumpe des Eepco-Motors, und Brabham ging damit der sichere Sieg verlustig. In der 43. Runde fuhr Brabham mit 1' 24,7" = 166,56 km/h einen neuen Rundenrekord, obschon er sich nicht ernsthaft beeilen musste. Den bisherigen Rekord hielt Jimmy Clark auf Lotus seit dem letzten Grossen Preis von Südafrika mit 1'27,4" = 161,5 km/h. Das Tempo ist damit deutlich gestiegen. Nach dem Ausfall Brabhams «erbte» Mike Spence die Spitze vor dem Schweizer Joseph Siffert, der die neue Saison mit einem ...