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... eben VW,ins Geschehen eingreifen. Falls allerdings das Publikumsinteresse am GT-Rennsport nichtmarkant wächst, ist nicht auszuschliessen, dass VW tatsächlich eher mit dem Fl-Projekt Emstmacht. Als Basis für den künftigenGT1 - von dem es übrigens reglementsgemäss auch eineStrassenversion geben muss - wird in Insiderkreisen der Zwölfzylindermotor genannt,der sich zurzeit bei VW in Erprobung befindet. Dieses 5,6 Liter grosse Aggregat ist aus zwei vierventiligenVR6-Motoren mit je 2,8 Litern Hubraum zusammengesetzt, istalso ein eigentlicher W-Motor, wobei der Bankwinkel 72 Grad betragen soll. Motorenspezialisten melden zwar bezüglich Renntauglichkeit eines solchenW-Motors Bedenken an, weil es infolge der speziellen Anordnung der Einund Auslasskanä- le Probleme geben könnte, welche es verunmöglichen, den gleichen thermodynamischenWirkungsgrad zu realisieren wie mit einem gleich grossen, konventionellen V-Aggregat; ausserdem seien auch die Abmessungen wegen der voluminösen Doppel-Zylinderköpfe grösser, was wiederum aerodynamisch ungünstig ist. Man darf aber immerhin davon ausgehen, dass in Wolfsburg (bzw. der Motorsport-Dependance in Hannover) diese möglichen Knackpunkte schonlängst erkannt sind und an Lö- sungen gearbeitet wird. Es muss übrigens keineswegs beim W12 bleiben. Vorstellbar ist auch ein Aggregat mit zweiZylindern weniger; dieser W10 würde sich ...