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... nicht immer vermeiden, dabei ist die Talfahrt kritischer als die Bergfahrt. Als Automobilist mit vieljähriger Erfahrung fühle ich mich verpflichtet, auf diesen wichtigen Umstand hinweisen zu müssen, am zu verhüten, dass in der Beurteilung des Unglückes an der Furka Trugschlüsse gezogen werden, für die kein Beweis vorliegt. Den verhängnisvollen Furka-, sowie den Gotthardpass, wo im Val Tremola ähnliche Verhältnisse herrschen, habe ich wenige Tage vor der Katastrophe ebenfalls im Automobil befahren, mit sehr gemischten Gefühlen. Auf jeder dieser Routen gibt es mehrere Kurven, welche durch grössere Automobile nicht in einer Drehung befahren werden können. Die die Schweiz besuchenden Fremden benutzen beinahe alle solch grosse Wagentypen. Viele dieser gefährlichen Kurven, alter Konstruktion, sind durch den Wagenverkehr stark beschädigt und bei einigen liegen sogar die Randsteine mit dem Strassenrand im Abgrunde! Als vorbildliche Verbesserung einer Alpenstrasse muss die heutige Strasse auf den Monte Ceneri bei Bellinzona bezeichnet werden. Es dürfte allerdings kaum möglich sein, an der Furka und im Val Tremola die Kurven derart auszubauen, wie dies am Monte Ceneri der Fall ist. Das «Mögliche» muss jedoch ohne Verzug geschaffen werden, dieser- Pflicht können sich Bund und Kantone nicM mehr länger entziehen. H. M.'! Nochmals der Zustand der Strasse. ...