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... Tatsache überraschen, dass Ferdinand Porsche erst sozusagen auf dem zweiten Bildungsweg zum Auto gekommen ist Aber der Reihe nach. F. Porsche kam vor 131 Jahren (1875) in Maffersdorf (Vratislavice) bei Reichenberg (Liberec) in Böhmen als Sohn von Anton Porsche, dem Besitzer einer Spenglerei und einer Kohlenhandlung, zur Welt. Der jungeFerdinand sollte einmal diese Geschäfte übernehmen und musste deshalb, wohl oder übel, die Lehre als Spengler absolvieren. Sein Interesse galt jedoch dem damals noch jungen Fachgebiet der Elektrotechnik. Während der Lehre konnte er, nach der Fürsprache der Mutter, wenigstens an der Staatsgewerbeschule in Reichenberg einen Kurs in Elektrotechnik besuchen Der «Lohner-Porsche» Mit 18 Jahren setzte sich der junge Ferdinand gegen denWillen seines Vaters doch noch durch und trat eine Stelle bei den Vereinigten Elektrizitätswerken in Wien an. In nur vier Jahren stieg Porsche vom «Stift»zum Leiter des Prüft aumes und zum Assistenten im Berechnungsbüro auf. Mit seiner Erfindung, dem Radnaben-Elektromotor,wechselte Porsche 1897 zur k.u.k. Holwagenfabrik Jacob Löhner & Co. in Wien, wo man sich mit dem Bau von Elektroautos mit Akkumulatoren beschäftigte. 1900 wurde das Fahrzeug «Lohner-Porsche» auf der Weltausstellung in Paris ausgezeichnet. Dadurch wurde Porsche quasiüber Nacht berühmt. Glückloser «Hybrid» Die ...